Winter im Naturgarten

Der besondere Wintergarten

Auch im Winter braucht ein Garten nicht langweilig zu sein, vor allem ist er alles andere als tot - Voraussetzung, er weilte vorher schon unter den Lebendigen...! Ergo sind Naturgärten auch im Winter, selbst bei Schnee, interessant.

Frost und Reif verleihen den stehengelassenen oder -gebliebenen Pflanzen ein mitunter zauberhaftes Aussehen. Im Naturgarten wird zum Winter hin nicht auf-, schon gar nicht ausgeräumt.

 

Alte Samenstände, wie hier vom Klebrigen Salbei, sind nach wie vor für Tiere nutzbar und bestechen ästhetisch durch ihre eigene bizarre Note.

 

Stammhölzer, lebendiger Weidenzaun (im Hintergrund) sowie Pflanzenbestände (hier noch spärlich, da jung) verleihen dem Garten jederzeit Struktur.

 

Kräuterbeet und Trockenmauern, selbst Pflanzkübel mit winterharten, heimischen, sprich robusten Gehölzarten sorgen für zusätzliche Abwechslung und Winterleben.

 

Wie gut, dass nichts zurückgeschnitten wurde...

 

Einheimisches, winterhartes Gehölz: der Buchsbaum - immergrünes Symbol der Unverwüstlichkeit.

 

Die ohnehin schon flauschigen Blüten- und Samenstände des Hasenklees wirken bei Schnee noch weicher.

 

Filigraner Überlebenskünstler im Tiefschnee: Der Österreichische Lein.

 

Strukturreichtum durch sanfte Geländemodellierungen und Totholzstämme: Nichts ist lebendiger als Totholz...!

 

Armer Rhododendron...? Nein, starke Mandelwolfsmilch, eine immergrüne, einheimische Staudenschönheit.