Das Naturgartenjahr 2011... ...in vollem Gange

Erste Impressionen, nachdem wir seit Ende Januar bereits wieder voll in Sachen Naturgärten für Sie kreativ tätig sind. Die folgenden Fotos sind nur einige wenige Impressionen teilweise noch laufender (Dauer-)Projekte....

Naturgarten Willemsen (ein zufälliger Namensvetter...) in Essen mit Sitzbank unter Baum über einer Grauwacke-Trockenmauer mit Erdbeerbeet

Derselbe Garten mit Sicht auf die Magerbeetstauden und Trockenmauer und Wildgehölzhecke im Hintergrund


Hochbeet im Naturgarten Pankert in Kempen, Grauwacke-Trockenmauer mit Bepflanzung aus Wärme liebenden und trockenheitstoleranten Duft- und Küchenkräutern


Naturgarten Dielhenn im Hunsrück: Treppenanlage aus regionaltypischem Allenbacher Quarzit (Vorkommen im Westhunsrück) mit Hang untergliedernden Trockenmauern und (dunklere Flecken) Einsaat von Silene armeria (Nelkenleinkraut)

Trockenheit liebendes Nelkenleinkraut im September mit unvergleichlicher magentafarbener Blüte

Gleicher Garten, gleiches Material - in Verwendung als Natursteinplattenbelag, selbstverständlich eingesät mit Mauerpfeffer und Thymian.....

Trockenmauerbau mit Altmaterial, u.A. Granit und Tonrohr in einem Garten in Willich. Auf der Mauerkrone das obligatorische Magerstaudenduft- und Kräuterbeet....Kleinode für die Sinne.....

Erhöhtes Beet unter altem Kirschbaum im gleichen Garten: Beispiel für die fachbetriebstypische Planung mit einheimischen Staudengesellschaften, hier Edellaubwaldvegetation im Schatten und auf der Hinterseite im Halbschatten ein Hirschwurzsaum, einer unserer schönsten und artenreichsten Saumvegetationen.

Trockenmauer- und Treppenbau aus Thüringer Kalkstein mit Praktikant(inn)en des Naturgarten-Profi-Lehrgangs bei einem Naturgartenmitglied in Weimar.


Die fertige Sitztrockenmauer (mit Rückenlehne) samt vorgelagertem Blumenschotterasen und noch zu pflasterndem Terrassensitzplatz und umgebenden zukünftigen Magerbeeten. Die Gartennutzer bedachten uns hernach Ihrerseits mit wahrer Naturgarten-Poesie:

Lieber Frank, liebe Gundula!

Woran läßt sich Natur erkennen,

und ein Naturgarten erst recht?

Ein Schild, um diesen zu benennen,

ist für den Anfang schon nicht schlecht.

 

Doch inhaltlich – was soll er geben?

Natur – gar prächtig arrangiert -

aus Holz und Stein und Pflanzenleben,

die so dann unsern Garten ziert.

 

Was braucht es dazu? Kraft und Willen,

viel Kenntnisse und Phantasie

und Menschen mit so manchen Grillen,

im Tun die richtige Chemie.

 

Wir können uns nun glücklich schätzen,

daß Ihr als Team gut harmoniert,

in den Naturgarten uns setzen,

der uns und and're inspiriert.

 

Im Einklang all der Lebewesen,

die unser Garten birgt und nährt,

da ist es mir gerad' so gewesen,

als ob die Welt sich selbst erklärt.

 

Wir wollen heut' Euch beiden danken,

für Tatkraft, Einsatz und Geschick.

Ihr zeigt: Natur kennt keine Schranken!

Wir hoffen, Ihr kommt gut zurück.

 

Man spürt förmlich den Goetheanischen Geist zu Weimar......

Gundula und Frank mit dem neuen Naturgarten-Emailleschild bei Familie Roza in Weimar.

Erweiterung des Atelierplatzes bei Künstlerin Margit Kuhnle und Martina Hupe im Hunsrück: Höhenabfang des Platzes durch eine Trockenmauer aus Allenbacher Quarzit und Altmaterialien wie Tonrohre, Beton- und Schieferplatten. Die Mauer geht zur Mauerkrone hin über in ein pflanznischenreiches Alpinum.

Ansicht der Mauer mit sich teilendem Verlauf und vorgelagertem Blumenschotterrasen: Der untere Bereich ist als Sitzmauer im Viertelkreis um eine Walnuss herum gestaltet (sogenannte "Cappucino-Lounge"). Der obere Lehnenteil ist weit zurückversetzt, das dazwischen entstandene Beet lädt ein, sich zwischen zahlreiche Duftstauden zum Träumen hinzulegen...

Eher formal gestalteter Vorgarten in Neuss mit frisch angelegtem Blumenschotterrasen (links) und Blumenrasen (rechts), räumlich durchtrennt durch einen mit Pflasterfugenmischung eingesäten Plattenbelag aus bauseits vorhandenen alten Wesersandsteinplatten.

Vorgarten in Schiefbahn mit vorhandener konventioneller Bepflanzung und neu aufgesetzter Trockenmauer aus Grauwacke (Bergischer Sandstein)

Mit meinem Bruder (der Mann auf dem Teich-Steg) aufgesetzte Grauwacke-Trockenmauer, welche auf einem im Teich gelegenen Fundament liegt, somit ins Wasser ragt.

Trockenmauerbau in einem entstehenden Naturgarten in Kempen. Rechts vorne ein zukünftiger offener Sandspielbereich für die Kinder.