Im Reich der Ranger

Unser neues (Garten-)Reich seit Juli 2009...

Naturgarten auch hier...

...auf dem alten Hof Theden auf der Dickerheide zwischen Willich und Schiefbahn, wo wir mittlerweile unseren neuen Firmensitz haben! Mit viel mehr Platz als vorher, einem großen Materiallager mit einer wunderschönen Auswahl an (mageren) Substraten und Materialien, einem Holzlagerplatz für unsere ungewöhnlichen naturnahen Einfassungen und Holzskulpturen und den bewährten Elementen der naturnahen Gartengestaltung wie Wildobsthecken, Weidenzaun, Sumpfbeet, Blumenrasen, Weidenlaube, Benjeshecke, Kräuterbeet, Waldstauden, Schmetterlings- und Wildbienensaum, Einjährigensaum mit Mohn, bunter und Wärme liebender Saum, kurzum - alles, was das (Natur-)Gärtner-Herz begehrt...!

Erste Maßnahmen....

Rangerpraktikantin Astrid Linzen beim Stecken von Weidenruten

Unser neuer Weidenrautenzaun - lebendiges Gestalten mit (Korb-)Weiden

Geballte Ranger-Power beim Binden der Steckruten, Lehmanfüllen (Ranger Niels Auer) und Fotografieren (Ranger Frank Willemsen)...

Rangertochter Jannika beim Einsäen unseres Sumpfbeetes, welches aus Dachregenwasser gespeist wird

Zukünftiger Bunter Saum aus Ein- und Zweijährigen (Lieferant Firma Rieger-Hofmann.de) unmittelbar nach der Einsaat

Auskoffern für Sitzplatz unter demnächst lauschiger Weidenlaube...

gut zu sehen: der erste Austrieb des Weidenrautenzaunes!

Verwendung steriler, magerer Substrate für spätere Blütenfülle...

Totholzverwendung im Naturgarten: Verzweigte Stämme als Sumpfbeetdeko und Stammholz als natürliche Beetabgrenzungen

Gestaltung des Sitzplatzes: Verfüllen der Pflasterfugen mit Recycling-Material zur späteren Bepflanzung mit Duftstauden

Bepflanzte Trockenmauer aus Restmaterialien: Ein buntes Gemisch aus verschiedenen Steinarten und sogar Hölzern!


Der fertige Platz aus altem Rechteckpflaster: Beispiel für kostengünstige Altmaterialverwendung im Naturgartenbau. Die Fugen wurden bepflanzt mit sich ausbreitenden Stauden wie Zymbelkraut und Mastkraut.

Unser Sonnenbeet mit Trockenmauer und Magerrasenstauden, dahinter ein Blumenschotterrasenweg mit Trittplatten und -stamm.

Dasselbe Beet mit Holzstammeinfassungen und tiefer liegendem, vorgelagertem ebenfalls Blumenschotterrasen.

Blick in den Hauptgarten mit frisch angelegtem Kräuterrasen und Tritthölzern. Links unsere Waldstaudenbeete sowohl in schottrigem als auch kiesigem Substrat.

Küchenkräuterbeet inmitten Trockenmauern aus Restmaterialien an der vollsonnigen Südseite des Hauses. Willkomen im Reich der Düfte und Genüsse...!

Entwicklungen...

Blumensaum und Weidenzaun entwickeln sich prächtig bereits im ersten Jahr!

 

Dauerblüher in der Trockenmauer bis in den Spätherbst: Felsennelke (links) und die wunderbar duftende Bergminze.

 

Rarität und Kostbarkeit am eigenen Wegesrand: Im Ein- und Zweijährigensaum (siehe weiter oben) hat sich ein Exemplar des vom Aussterben bedrohten Acker-Rittersporns angesiedelt. Die Blattrosetten der Zweijährigen stehen jedoch zur Blüte 2010 schon in den Startlöchern. Kaum auszuhaltende Vorfreude.....

 

Gestaltung mit viel Liebe zum Detail: Ein zerborstener Tontopf war immer noch gut genug für eine Trockenmauerecke. Der eingepflanzte Thymian als Bestandteil des Kräuterbeetes hat die ihm gebotene Nische dort prächtig ausgefüllt.

 

Auch der Feuchtkräuterrasen hat sich zur Zufriedenheit entwickelt. Im Vordergrund als Übergang zum Pflaster eine Schotterbankette, welche sich auch nur spärlich mit Schotterrasenvegetation besiedeln soll. Die Holztrittplatten in der Mitte sind entfernt, die Lücken bepflanzt mit Narzissen und Bärwurz.

 

Blütenpracht bis in den Dezember (!): Saatwucherblume im Ein- und Zweijährigensaum.

 

Niederrheinischer Winter am Hof 2009/10 hüllt den Garten in einen zauberhaften Schneeschleier, die Vegetation ruht geschützt und sammelt Kraft für ihren baldigen Ausbruch.....Schon bald wird´s die ersten Frühlingsboten geben...!


Unser Ein- und Zweijährigensaum entlang des Weidenrautenzaunes im Mai 2010: Es blühen blauer Lein und die violette Nachtviole.


Derselbe Saum nur einen Monat später! Eine Blumenhecke aus Natternkopf, Reseden, Königskerzen und ersten Wilden Karden bestimmen das Blütenbild.


Unser trockenes Sonnenbeet hat sich besonders üppig und blütenreich entwickelt; im Vordergrund der nach Honig duftende Schwarze Geißklee, eine niedrig wüchsige Ginsterart.


Auch im Reich des Schattens gibt es stetige Entwicklung und Veränderung: Besonders blumig der Frühjahrsaspekt mit Vergissmeinnicht und Großer Sternmiere

Fortsetzung folgt! Wir halten Sie über die weitere Gestaltung auf dem Laufenden! Bei Interesse an der Teilnahme an Workshops und Seminaren zur Naturnahen Gartengestaltung bei und mit uns schauen Sie bitte auf die Homepage des Naturgarten e.V.:  www.naturgarten.org/Veranstaltungstipps/Termine,            Thema: Naturgärtnern mit dem NiederrheinRANGER. Die Terminliste wird ständig aktualisiert und erweitert. Wir würden uns freuen, Sie bei uns begrüßen zu dürfen!