Landschaftspflege

Unser Engagement

Projekt: Kopfweidenhecke im Garten Familie Gottlieb, Jüchen

Naturgarten Gottlieb in Jüchen

Ranger Niels Auer beim Aufasten frisch gesetzter Weidenstecklinge

Die beim Kopfweidenschnitt durch das Heilpädagogische Zentrum Krefeld gewonnenen Stecklinge wurden vor eine gefällte Fichtenreihe (die Stümpfe sind rechts davon noch gut zu erkennen) gesetzt. Geplant ist, als späteren Sichtschutz einheimische Wildsträucher dazwischen zu pflanzen, so dass die Weiden in Einheit mit den Sträuchern eine Wildstrauch- und Vogelschutzhecke ergeben.

Die Kopfweidenreihe bildet in diesem zukünftigen Naturgarten den Übergang zur dahinter liegenden freien Landschaft, die Hecke somit einen Puffer für den Garten gegen das dem Garten benachbarte und intensiv bewirtschaftete Feld. Die Weidenstecklinge werden nach der Pflanzung im Januar 2006 schon in folgenden Frühjahr austreiben und begrünen.

Alte Kopfweiden sind mit ihren Hohlräumen wichtige Rückzugsorte für in Höhlen lebende Tiere. Besondere Bedeutung kommt dem Niederrhein mit seinen Kopfweiden zu als mitteleuropäisches Schwerpunktvorkommen des Steinkauzes. Eine junge Kopfbaumanpflanzung bedeutet also immer eine Investition in die ökologische Zukunft unserer Heimat.

Projekt: Streuobstwiese Nähe Brückhof Ortsausgang Neersen Richtung Krefeld

Plan SOW

Benjeshecke mit Stammholzhaufen 

Das beim Obstbaumschnitt anfallende Grüngut wird in Absprache mit dem Auftraggeber (Stadt Willich, GB Landschaft und Straßen) zu Benjeshecken und Stammholzhaufen aufgeschichtet, mitunter zur Strukturanreicherung mitten in der Obstwiesenfläche. Ökonomie und Ökologie reichen sich hierbei die Hände.

Hohlraum 
Zukünftige Hohlräume für Höhlenbewohner

Durch Aufasten der Obstbaumhochstämme wird auch hier zweierlei erreicht: Es entstehen langfristig Hohlräume für Höhlenbrüter wie Spechte und vor allem Steinkäuze, und in der Folge Platz für andere Bewohner wie Bilche (Kleinsäuger wie Baummarder), Fledermäuse und Hornissen. Außerdem bedankt sich der Pflegetrupp der GBW (Gemeindebetriebe Willich) dafür, dass er besser mähen kann, denn: keine Streuobstweise ohne entsprechende Wiesenmahd, welche nur mit Unterstützung von Großmaschinen möglich ist! Auch hier vereinigen sich Wirtschaftlichkeit und ökologischer Nutzen!

Kirschblüte
Streuobstwiese während der Kirschblüte im März / April 

Worte eigentlich überflüssig.....Allein das ist den Pflegeaufwand zur Erhaltung eines einmaligen Lebensraumes wert!  Obwohl gerade Kirschbäume auch mal ungeschnitten bleiben sollten; wichtiger ist der moderate (extensive) Schnitt der anderen Gehölze zu deren Erhalt und natürlich für eine gute, wenn auch nicht auf Ertrag ausgerichtete Obsternte. Die Größe der Früchte ist hierbei unerheblich (schöne Grüße an die (eins meiner Lieblingsworte) EG-Fruchtgrößenverordnung, welche mittlerweile jedoch in Abänderung befriffen ist). Das Fallobst wird ab Oktober vom NABU aufgesammelt und zur Weiterverarbeitung über die RWG Willich der Kelterei van Nahmen in Hamminkeln zukommen gelassen. Das Resultat ist köstlicher Streuobstwiesensaft von Streuobstwiesen der Kreise Viersen, Kleve und Wesel und der Städte Krefeld und Mönchengladbach. 

Baumschnitt
Obstbaumschnitt im Winter

Der Obstbaumschnitt findet nach einem in Absprache mit der Stadt Willich durch die Fa. NiederrheinRANGER entwickelten Pflegekonzept statt, welches wie immer sowohl ökologische als auch ökonomische Aspekte sinnvoll verbindet. Bei der Konzeptionierung Ihrer Gartenpflege oder der Pflege an Ihrem Gewerbeobjekt sind wir Ranger und Naturgartengestalter Ihnen gerne behilflich!

Herzen

Zwei Herzen für den Steinkauz...!

Praktikantin

Damalige Praktikantin und mittlerweile geprüfte Rangerin Astrid Linzen beim Obstbaumschnitt